EIBAJO´s







Urlaub - Nicht immer Erholung,
aber immer erholsam für Körper und Geist


 


Tour 65 -  18.02.2016 Limburg/Lahn

HU und Gasprüfung, Gasprüfung OK, HU Bremsen nicht in Ordnung. Wowa zu Singhof in Offheim gefahren zum Bremsen nachstellen. Nicht möglich gewesen, neue Bremsbeläge und 1 Lager montiert. Am Freitag zum TUV, alles OK.

60 WW-Km


Tour 66 - Frühjahr 2016

19.03.2016 - 08.06.2016  Frankreich - Italien


Unterwegs mit dem Wohnwagen von  März bis Juni 2016 - Korsika-Sardinien-Sizilien-Kalabrien-Apulien-Kampanien-Latium-Umbrien-Molise-San Marino-Emilia-Romagna-Venezia

Eigentlich sollte die diesjährige Reise ja schon im Vorjahr stattgefunden haben. Als wir jedoch unsere erste Studienreise 2014 nach Spanien beendet hatten, stellte sich recht schnell heraus, dass dort noch sehr vieles zu entdecken ist und daher wurde Italien auf 2016 verschoben. Das hat sich auch als sehr gut erwiesen, weil – je länger man über eine Route brütet – umso mehr Ideen kommen automatisch. Urspünglich war geplant: Sizilien und das Festland. Hinzu kamen durch die längere Zeit des Nachdenkens dann noch Korsika und Sardinien. Als Start wurde der 19.März ausgesucht und dann ging der Göga Mitte bis Ende letzten Jahres internetmäßig auf die Suche nach Fährverbindungen sowie Campingplätze, die in dieser unwirklichen Zeit bereits geöffnet sind. Anfang Januar wurden dann die Fähren gebucht: Corsica Ferries von Savona nach Bastia/Korsika am 20.3.16, Abfahrt 21.00 Uhr mit Kabine für die Übernachtung für Euro 326,40. Desweiteren Moby Lines für den 29.03.2016, Abfahrt 12:00 Uhr von Bonifacio nach S.T. di Gallura/Sardinien für Euro 128,56 und dann Tirrenia am 08.04.2016, Abfahrt 19:30Uhr Cagliari nach Palermo auch wieder mit Kabine für die Nacht für Euro 412,62. Neugierig, wie alle Männer, wurde ab Buchung dann wöchentlich einmal nachgesehen, ob der Preis noch der gleiche ist und der Göga freute sich diebisch, wie dieser dann plötzlich anzog, es Anfang Februar bereits keinerlei Kabinen nach Korsika mehr zu buchen gab usw. Wie schön, wenn man sich freuen kann (obwohl das bisher ja nun schon ordentliche Kosten waren), dass die Reise noch teurer hätte werden können ohne diese Frühbucherei. Teuer wurden die Überfahrten natürlich durch den Wohnwagen. Es war auch sinnvoll für uns, vorab zu buchen, da unser Gas-Auto extra gemeldet werden sollte, was natürlich bei der jeweiligen Einschiffung niemanden interessierte, war ja klar. Hinzu kamen noch die zwei Vignetten für die Schweizer Autobahn. Nun aber nicht mehr lange mit der Vorrede aufgehalten und losgefahren.

19.März 08:00 Uhr pünktlich starteten wir ab Haustür bei grauem Himmel aber trockenem Wetter. Die A 3 war frei wie lange nicht und so kamen wir zügig voran und befanden uns alsbald in der Schweiz, was wir daran merkten, dass der Himmel plötzlich blau wurde, die Sonne erschien, das Thermo zeigte 16 Grad und so erreichten wir unseren ersten Übernachtungshafen Bellinzona Nord (Raststätte) gegen 17 Uhr. Stützen runter, Tisch hoch, Fenster auf und erst mal gespachtelt, was für die Anfahrt so mitgebracht wurde. Als abends dann die Sonne unterging musste ich nochmal raus und einige Fotos schießen, das Urlaubsfeeling begann.

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20.März 09:30 Uhr Abfahrt nach Morgentoilette und Frühstück (20 Fränkli) auf der Raststätte bei wiederum herrlichem Sonnenschein und weiterhin zügiger Fahrt erreichten wir bereits um 12:30 den Hafen von Savona. Na ja, nicht so ganz. Die Zufahrt war super zu finden der Hafen jedoch hermetisch verschlossen mit hohem Drahttor und zusätzlicher Schranke dahinter. Natürlich keinerlei Hinweis, wann das Tor geöffnet wird, geschweige denn, irgendein Ansprechpartner. Und aufgrund der so frühen Ankunft, wir natürlich die ersten mit unserem Gespann. Wenden ohnehin nicht möglich, oder wir hätten abspannen müssen. Also entfiel meine erste Idee mit einer kleinen Stadtschau von Savona für die Wartezeit. Setzen wir uns eben in den Wohnwagen, haben schließlich Urlaub. Es war auch überhaupt nix los, erst so gegen 18:oo Uhr tauchten die ersten Fahrzeuge und Reisende zu Fuß auf, die ebenfalls nicht auf das Hafengelände kamen und warten mussten, bis irgendwann jemand das Tor öffnete. Dann aber kam jemand, Tickets gezeigt, Schranke auf und jetzt….. wohin???? Keiner da zum Fragen, keine Beschilderung, nix. Fahren wir mal los und die anderen natürlich hinter uns her. Mit dem Gespann Richtung Wasser, keine Fähre zu sehen also wenden (kein Problem, genügend Platz) und wieder zum Ausgangspunkt und etwas abgewartet. Plötzlich zielstrebig ein Korse vollbesetzt an uns vorbei und sich hinter ein Absperrgitter gestellt. Aha – wir also auch und mit uns alle anderen. Dann irgendwann tauchte auch die Fähre auf und legte an und alle LKWs und Pkws mussten raus, um für unsereins Platz zu machen. Irgendwann kam dann ein Angestellter, nahm das Absperrgitter fort, verpasste unserem Subi und dem Wohnwagen einen gelben Corsica-Ferries Aufkleber, drückte uns noch einen Zettel in die Hand und los ging es in den Bauch der Fähre ohne Hektik und vor allem waren die Schwellen nicht so hoch, wie wir es vorher befürchtet hatten aus Sorge um unseren Mover. Dann noch schnell den Übernachtungskoffer gepackt und mitgenommen und immer hoch (ich weiß gar nicht, wieviele Gitterstufen, keuch!!!) bis endlich das Deck erreicht war. Nun noch an die Rezeption, Schlüssel für die Kabine geben lassen und auf zum Schlafen. Kabine war sauber, Bett war schön hart und wir haben super geschlafen.

 

21.März 07:00 Uhr Bastia pünktlich erreicht. Die Weck-App war unnötig, das Wecken übernahm der Kapitän mehrsprachig und rechtzeitig, so dass uns noch Zeit blieb, ein kleines Frühstück an Bord einzunehmen. Leider hatte sich das Wetter etwas verschlechtert, es nieselte leicht. Das Verlassen der Fähre war genauso problemlos wie die Auffahrt, das Navi führte uns auch gut durch Bastia (die Gespannhöhe ging gerade so durch die Unterführung- Glück gehabt) bis zu unserem ersten Campingplatz, Camping la Pietra. 

Bastia 2016

Und weil wir ja noch gut ausgeruht waren, sind wir gleich nochmal los und rund um das Cap Corse gedüst, zumal der Regen sich wieder verzogen hatte und es trocken war. Der Campingplatz übrigens schön ruhig und malerisch gelegen, der Rasen frisch gemäht und außer uns höchstens noch 4 weitere Reisegrüppchen unterwegs. Wlan zur freien Verfügung in Rezeptionsnähe, leider jedoch kein frisches Baguette. Das ist immer meine Standardfrage bei der Anmeldung, dann weiß man Bescheid und kann sich entweder anders behelfen oder kurz rausfahren zum nächsten Bäcker.

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22. März Blick nach draußen, herrlicher Sonnenschein also raus und draußen  gefrühstückt, 19 Grad. Dann los in die Berge zu dem netten Kirchlein Saint Michel di Murato nach Ile Rousse und Calvi mit seiner Citadelle, Fremdenlegion und angeblichen Geburtshaus von Kolumbus. Unterwegs faszinierten den Göga  die mit Steinplatten eingedeckten Dächer. Noch eingekauft und dem Subi Gas an der Tanke zukommen lassen.    

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23. März – Wind, trotzdem draußen gefrühstückt. Heute steht eine  Rundfahrt nach Bastia und in die Berge nach Santa Lucia an, Landschaft betrachten schont die Knochen und der Subi liebt das Gebirge.  Leider war in Bastia die Hölle los, es war wohl gerade Einkaufszeit, da war keine Lücke zu finden, in die der Subi noch gepaßt hätte, also Stadtrundfahrt mit Motor, leider. Morgen geht es dann etwas weiter zur nächsten Station unserer Inselerkundung.       

 

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24. März – 10:00 Uhr Abfahrt und 12:00 Uhr Ankunft bei herrlichem Sonnenschein in Aleria, Camping Riva Bella.


Hinter uns die Schneeberge, vor uns das blaue Meer – so geht Paradies. Weder unser Subi noch der Wohnwagen haben je so nahe am Meer gestanden (glücklicherweise kein Seegang).  Die Sanitäranlagen sauber aber gewöhnungsbedürftig, na ja französisch halt – aber wenn wir uns auf Toilette aufhalten möchten, fahren wir zum Burgstaller (na wir bestimmt nie mehr). Mittags haben wir dann noch ein wenig die direkte Gegend erkundet und ansonsten nur den Platz genossen, hinter uns der See mit den Bergen, vor uns das Meer, da ergaben sich abends natürlich herrliche Fotomotive.  An der Einfahrt des Platzes im Übrigen werden Lhamas gehalten, sehr niedlich.   

 

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25. März - Nach dem Frühstück dann gleich los zu einer Rundfahrt durch die Berge nach Ajaccio, Geburtsort vom Napoleon und somit endete auch diese Etappe bereits wieder, denn morgen fahren wir etwas weiter.

 

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26.03. Abfahrt nach Portovecchio bei wieder tollem Wetter, daher schnell nochmal den Sonnenaufgang eingefangen, Ankunft um 11:30 Camping Arutoli.


Hier hatten wir die größten Schwierigkeiten, den Platz überhaupt zu finden, 1. Hat er gerade heute erst wieder eröffnet, daher noch keinerlei Hinweisschilder aufgestellt. Zu sehen war er auch nur in Ansätzen, weil mitten im Pinienwald gelegen. Also Gespann rechts an die Straße und ich musste dann mal wieder mein mangelhaftes Französisch zum Einsatz bringen. Aber eine Anwohnerin hat mir dann sehr gut und vor allem langsam erklärt, wo wir lang müssen (ohne deren Hilfe wären wir mit Gespann da nicht reingefahren) und tätsächlich, halleluja er ist offen und da sind schon kräftig Leute am Rumwerkeln und Harken und kehren usw. und nicht weit davon entfernt die Bäckerei fürs frische Baguette. Sanitär war bereits gesäubert, soweit alles bestens. Daher voller Freude nachmittags noch eine kurze Tour nach Bonifacio unternommen.   

 

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 27.03. Ostersonntag.

Heute wieder herrlicher Sonnenschein. Nach Bonifacio gefahren und eine einstündige Bootsfahrt rund um den Felsen und in die Grotten gemacht. Ausserdem waren wir glücklicherweise immer so schlau, uns die Gegebenheiten rund um den Fährhafen vorher ohne Gespann-Anfahrt anzusehen, das ersparte uns so einiges. Hier in Bonifacio ging es lediglich ziemlich steil runter, dann um einen winzig kleinen Kreisel rum wieder in Richtung Hafen zu einer Warteposition, sprich Parkplatz. Sah recht gut aus, wenngleich der Kreisel schon wirklich klein, allerdings gerade so mit Gespann zu handeln war. Nun lag dort auch eine Fähre, oh weh, die sah aus wie der reinste Seelenverkäufer, mir schwante Schlimmes.    

 

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28.03.

Immer noch schönes Wetter. Heute in die Berge gefahren und Menhire gesucht, aber keine gefunden, dafür Benzin verfahren, weil unterwegs keine Gastanke in Sicht. Mittags Urlaub gemacht und ausgeruht.

 


29.03.

Erste Überraschung beim Bezahlen: Weil wir die ersten Campinggäste des Jahres waren, brauchten wir die erste Nacht nicht zu zahlen, da freuen wir uns und empfehlen den Platz gerne weiter. WLAN war übrigens auch kostenlos vorhanden. Um 8:00 Uhr losgefahren. Und es kommt, wie es kommen muss. Bis zum Winzlingskreisel alles paletti. Rumfahren jedoch mit Gespann??? Unmöglich, weil Polizei den angrenzenden Hafenbereich ja ausgerechnet jetzt absperren musste und dafür schien es doch unbedingt erforderlich zu sein, das Polizeimotorrad  an die engste Stelle im Kreisel zu plazieren. Ehe die beiden Kameraden kapiert haben, dass unser Wohnwagen sein Motorrad zu Kleinholz verarbeitet hätte bei Weiterfahrt, das dauerte……aber dann schlug der Blitz ein und er kapierte, dass er es wegfahren musste. Wir waren natürlich wieder die ersten, weil durch die längere Diskussion, um das zu entfernende Motorrad sich eine lange Schlange hinter uns angesammelt hatte, die ja auch gerne um den Kreisel wollte. Dann sahen wir auch die Fähre ankommen und Heureka – es war nicht der Seelenverkäufer, sondern eine richtig schmucke Fähre, die sich auch prima für meine Kamera präsentierte. Also um 12:00 Uhr pünktlich mit der Fähre in Bonifacio nach Sardinien übergesetzt. Das Navi führt uns ohne weitere Probleme zum Camping Centro Vacanza Isuledda in Arzachena.

 

Arzachena - Sardinien



Wieder toller Standplatz direkt am Meer. An der Rezeption wurden wir schon auf die Bauarbeiten in Teilbereichen des Platzes aufmerksam gemacht, aber was solls, die arbeiten ja nicht nachts und tagsüber sind wir eh nicht da. Aber langsam, erstmal die Sanitäranlagen gesucht. Recht klein und mickrig und auch nicht sauber, weil von den Bauarbeitern genutzt. Oh weh, was nützt da der schönste Platz??? Moment mal, der Platz ist so groß, wird wohl nicht das einzige Sanitärgebäude sein. Und richtig, etwas weiter, aber gar nicht der Rede wert ein nagelneuer Block mit 1A und von uns mit 5Sternen versehenen Sanitär-Elementen. Minimum 15 Kabinen pro Geschlecht vom Feinsten. Ich habs fotografiert. Und das mit den Bauarbeiten war auch nicht schlimm, ganz im Gegenteil, da freute sich der Göga doch, wenn er denen zuschauen konnte, wie hier in Sardinien gebaut wird. Und wäre er noch selbst tätig, hätte er vielleicht ein paar der Hand-in-Hand-Arbeiter mitgenommen.

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 30.03.

Immer noch das tollste Wetter. Heute große Tour durch die Berge gemacht.

 

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31.03.

Heute leider bewölkt aber immer noch schön warm. Wollten heute die Grotte del Blue Marino mit dem Boot anfahren, ging aber nicht wegen hohem Seegang. (Da lacht das Herz, die See war wie ein Spiegel – aber heute keine Touris, man kann es ja verstehen, da bleibt nix hängen bei zwei Leutchen). Also haben wir die Gelegenheit genutzt, am Hafen erstmal ein leckeres Gelati zu essen. Auf der Rückfahrt mitten auf der Strasse plötzlich eine heisse Diskussion zwischen Hund und Ziegenbock. Der Bock hätte wohl gewonnen, da der Hund seinen Schwanz schon ziemlich eingekniffen hatte. Bei näherem Hinsehen ins Gebüsch entdecke ich aber noch zwei weitere Hunde, die gelangweilt ihrem kläffenden Kameraden auf der Straße zusahen, ihre müden Häupter dann aber wieder schlafen legten. Wo ein Ziegenbock, da vermutlich auch andere gleichgeschlechtliche Tiere zu finden, und so war es auch. Da liefen weitere Ziegen rum, die wohl eigentlich von den Hunden gehütet werden sollten, aber auch ein Hund weiß schließlich, wann Siesta ist.   

 

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01.04.

Heute leider wieder Himmel diesig aber warm, fahren wir wieder etwas rum und schauen Landschaft. Und so kommen wir unversehen an einer riesigen Farm vorbei, die Esel (oder Maultiere?) züchten. Die Tiere können sich da wirklich glücklich schätzen, ist es doch ein riesiges Areal. Nun noch schnell den großen Bärenfelsen Capo d’Orso fotografiert, Ausgrabungsstätte verkneifen wir uns (der alten Knochen – unserer- wegen). Wer allerdings besser zu Fuß ist, sollte doch hinlaufen, die Aussicht von dort oben muss traumhaft sein.

 

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02.04. Oristano

Abfahrt 09:45, Ankunft 13:00 Uhr auf Camping Is Arenas/ Oristano.   

 


Wieder bewölkt und bei Ankunft Tröpfchenregen, aber warm. Auch hier wieder nix los, wir fahren mit dem Elektrokarren des Betreibers rum und suchen uns einen Platz aus, der auch Fernsehempfang bietet, weil ab und zu will man doch wissen, was so in der Heimat passiert (na ja - ich kriege schon die aktuellsten news aufs handy aber trotzdem). Hierbei leistet uns unser kleines ca. 35quadratzentimeter-großes Schüsselchen am Gartenpfosten wie immer hervorragende Dienste. Der Empfang hat ja schon in ganz Spanien und Portugal hervorragend geklappt, und auch auf dieser Reise gab es keinerlei Ausfälle. Der Platz nicht parzelliert (ich liebe das), Restaurant und Shop mit frischen Baguette und last but not least, kostenloses WLAN rund um Restaurant, Spielplatz, Shop. Herz was willst du mehr. Hinten raus geht es zum Stand und da muß sich sofort hin. Ein Traum….. links nix, rechts nix, nur herrlicher Sand und Meer so kristallklar und keine Seele weit und breit.

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03.04.

Na also, heute wieder blauer Himmel Sonnenschein, also große Tour gedreht. Wollten in die Neptungrotte. Nein, nein – nicht zu Fuß, sind immerhin 650 Stufen. Und wie ich der anderen Reisebeschreibung aus der gleichen Jahreszeit entnehmen konnte, erzählen sie einem dort, die wären unpassierbar, weil glitschig. Ist genauso wenig wahr, wie der hohe Seegang. Wir jedenfalls suchen uns ein Boot. Da gibt’s zwei Anlegestellen. Porto Conte – denkste! Also los nach Alghero. Jaaa, da kann man promenieren und an der Anlegestelle vorbeilaufen. Am Kiosk dann, nächste Enttäuschung, geschlossen. War wohl nix, da bleibt die Bootsfahrt in Bonifacio wohl unsere einzige. Die Franzosen wissen halt, wie man auch in der Vorsaison etwas verdienen kann. Weil – in Alghero, da Wochenende, wäre wohl Nachfrage gewesen. Aber Italiener wollen so richtig verdienen, nix klein klein.

Nun, ärgern wir uns nicht weiter, genießen die Rücktour, da geht noch was. Weil bei der Hinfahrt sah ich bei Durchfahrt des kleinen Ortes Tinurra jede Menge Sehenswertes und genau da will ich jetzt hin und fotografieren, dass die Kamera glüht. Hatte ja Zeit, weil Grotte ausgefallen. Einziges Wehrmuttröpflein: Das Dorf war so menschenleer, keine Seele unterwegs, geschweige denn, dass da vielleicht ne Osteria wäre, wo man hätte bei einem klitzekleinen Gläschen verweilen und genießen können.

Also begnüge ich mich mit den herrlichen Wandgemälden und ärgere die beiden Hunde noch ein wenig, weil ich gerade bei ihnen vorbei will um weiter zu fotografieren.       

 

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 04.04.

Heute wieder schön warm, 23 Grad. Also sind wir aufgebrochen, die für Sardinien typischen „schwarz-weißen“ Kirchlein zu bewundern. So fuhren wir zunächst zu San Pietro di Sorres, wo wir im Vorfeld diese „Steintrullis“ sahen, und weil ich zwischenzeitlich sehr sensibel für bemalte Hauswände war, entdeckte ich unterwegs noch weitere. Nächstes Ziel unsererseits ist das Kirchlein Santissima Trinita di Saccargia. Ja, das Navi kennt diese Sehenswürdigkeit nicht, aber wir haben ja noch das smartphone und da probieren wir es mal bei „here“, juchheissa, der kennt das und angeblich weiß der auch, wo es lang geht. Also glauben wir es und fahren so 3 km einspurige Schotterpiste ohne irgendeine Ausweichmöglichkeit (aber wer außer uns ist schon so blöd, eine solche „Straße“ zu nehmen?) mitten durch die Landwirtschaft und man glaubt es kaum….. der Blick lichtet sich und wird gleichzeitig versperrt von …. einer Bahnschranke und wie ist die??? Natürlich geschlossen!!! Aber sogleich kam auch der Regionalexpress und dann ging die Schranke wieder auf. Da war es uns vorrübergehend schon etwas besser, weil wo Schranke, da wird der Weg vielleicht auch mal breiter??? Ja …. Aber vorher geht’s von ganz oben steil runter, aber sowas von steil – vorbei an einem Steinbruch und haste nicht gesehen ist man unten an einer schönen 4spurigen Schnellstraße angekommen und steht sogleich nach Überquerung selbiger vor dem ersehnten Kirchlein, was sagt ihr nu???

Schweiß von der Stirn gewischt und rein. Schon erstaunlich, dass das Kassenhäuschen besetzt war, weil wir wieder die einzigen. Aber genau das lieben wir, deshalb fahren wir ja so früh in Urlaub. Allerdings nachteilig daran : Hohe Wellen und glitschige Stufen bei den Höhlen, ha ha. Genau daneben ein kleines Cafe, welches wir auch dringend brauchten – ebenso wie die Toilette. Und auch hier wieder Staunen meinerseits (Göga konnte ja im Stehen bei der Schranke), riesig viele Toiletten und auch Duschen und ganz sauber, allerdings kostenpflichtig für 50 Cent. Na ja, ging ja auch ein 4spuriger Highway dran vorbei, vielleicht für die Brummifahrer. Auf dem Weg zurück zum Camping (neee.. nicht mehr über die Schranke) haben wir dann noch weitere dieser Kirchen vor die Kamera bekommen. Auf dem Weg zum Elefantenfelsen, entdeckten wir noch eine nette Schafsherde.

Ich habe mir das „Elefanten-Tier“ etwas grösser vorgestellt und auch nicht so direkt an der Straße. Aber die wurde ohnehin fast blockiert durch die fliegenden Händler, die Korallenschmuck an den Mann bringen wollten.

 

 

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05.04.

Heute wieder blauer Himmel, Sonnenschein. Vormittags einkaufen bei Lidl, dann ausgeruht, weil die gestrige Tour durch die Pampa steckt dem Göga noch in den Knochen. Ein Wort zum Einkaufen: Lidl ist hier im italienisch-sprachigem Raum nicht das Optimale. Eben ein ganz normaler Supermarkt, während in Spanien gerade der Lidl zu unseren Favoriten zählte, da dort alles Regionale erhältlich war, also nicht nur Weine, Gemüse etc., sondern alles, was die Einheimischen kaufen. Ich kam also heute zu einem ungeplanten FKK Bad im Meer, weil km-weit niemand weit und breit, also raus aus den Klamotten und rein ins Vergnügen. Das Meer richtig warm und soooo gut. Da habe ich mich wohl länger aufgehalten als geplant. Kommt doch plötzlich meine bessere Hälfte, die sonst jegliche überflüssige Bewegung scheut wie der Teufel das Weihwasser und schaut, was ich so mache. Da hätte er aber früher kommen müssen, weil ich schon wieder ordentlich gekleidet auf dem Rückweg war. Reichlich blöd geguckt hat er aber schon, als er hörte was da alles hätte gehen können.

 

06..04.

Heute etwas kühler als gestern, aber trocken. Wieder versucht, die Basilika von Cuglieri zu finden, aber denkste. Ach so – jedesmal, wenn wir an Cuglieri vorbeifuhren, sahen wir über der Stadt diese weiße Basilika thronen und versuchten auf abenteuerlichen Wegen den Weg mit dem Auto zu finden. Es war uns nicht vergönnt. Dann zur Nuraghe Losa gefahren, da wollten sie Tickets verkaufen, der Weg dorthin sah aber ziemlich halsbrecherisch aus, also auch wieder nix, aber bei der Suche danach haben wir prompt nen ollen Feldweg gefunden, der mitten in der Pampa endete. Falls jemand solche Wege sucht, der soll uns fragen, wir kennen sie alle.

 

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07.04.

Heute nochmal rumgefahren zur Halbinsel Sinis, kleine alte Kirche San Giovanni di Sinis ohne Eintritt gesehen (na also, geht doch, da spendet man gerne für den Erhalt) und dann schnell noch zu den Flamingos, die dort angeblich zu finden sind. Die haben wir auch gesehen und fotografiert.  Abends fing es doch tatsächlich an zu regnen. Hier in Oristano sind wir länger geblieben, als ursprünglich vorgesehen und haben die Route daher verändert. Normalerweise wollten wir von hier aus nach 3tägigem Aufenthalt noch für weitere 3 Tage nach Pula zum Camping Flumendose. Das wurde jedoch kurzfristig gestrichen, weil es uns hier in der Gegend einfach gut gefiel.

 

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08.04.

Heute wieder sonnig und blauer Himmel. Schade, dass wir schon weg müssen, Sardinien hat uns wirklich gut gefallen, das Wetter war super, aber gebucht ist gebucht, was bleibt uns übrig. Pünktlich abgefahren und zügige Fahrt nach Cagliari. Das Gespann auf dem großen Parkplatz kostenfrei abgestellt und erst ein wenig  im Umfeld des Hafengeländes versucht, die Stadt zu erkunden, vielleicht noch ne Kleinigkeit essen oder ein Eis. Das gaben wir aber sehr schnell wieder auf, da das Publikum dort nicht so vielversprechend aussah. Anscheinend hatten sich dort alle Wohnsitzlosen irgendwie verabredet und na ja, dann lieber im Hafen auf die Bank gesetzt und auf die Fähre gewartet.  Wir sind wirklich vom Glück begleitet, weil wieder spiegelblanke See. Diesmal heißt die Fähre Dimonius und sieht sehr gut aus. Jetzt staunen wir aber nicht schlecht, beim Zeigen der Tickets muss Göga aussteigen, und dem Kontrolleur den Wohnwagen aufschließen. Sogar ins Bad hat er geschaut. Die wollen in Sizilien anscheinend keine blinden Passagiere, aha. Recht haben sie.

 

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Dann geht’s so langsam rein in die Fähre, erst alle LKWs, dann sehen wir die PKWs ganz hochfahren und irgendwann kommen auch wir dran, vorwärts rein in den Bauch und dann mit Gespann innen drin eine Runde gedreht, sprich gewendet und gut ist. Wieder Köfferchen in die Hand, Angst vor den vielen Stufen bis zum Deck mitnehmen, dabei vergessen das Auto abzuschließen (macht ja nix, eh nur Laptop/Netbook/Tablet/Festplatte und Zubehör drin) und los zur nächsten Tür. Überraschung!!! Ein ellenlanges Förderband mit Rolltreppe hoch. Jetzt nur noch den Kabinenschlüssel geben lassen, was ist denn jetzt los? Der dreht sich nicht? Personal holen, die kriegen das natürlich hin. Aha. Jetzt gleich raus an die Reling weil um 19:30 Uhr geht’s los, das wollen wir doch nicht verpassen. Toll sieht die Stadt im Abendlicht aus, hätten wir uns vielleicht doch genauer anschauen sollen. So auf hoher See, also schauen wir uns den Kahn erst mal an, sieht alles sehr schick aus, da können wir doch auch Essen gehen. Hätten wir es lieber gelassen. Mit meinem frittierten Meeresgetier konnten sie ja nix falsch machen, außer, dass es kalt war – aber die Lasagne vom Göga war wirklich grottenschlecht. Er hat sie aber gegessen, 2 Biere für je 4 Euro dazu getrunken. So was hätte ich daheim mal auf den Tisch bringen sollen.  Nun aber ab in die Kabine und Augen zu. Aua – harte Betten sind ja ganz gut aber soooo hart??? Die Betten wie so ne Kiste, damit man bei Seegang nicht rausfällt, umso schwerer ist es aber, auch wieder rauszukommen. Und der Geräuschpegel der Turbinen, oh weh. Ich bin dann aber doch eingeschlafen, wenn es auch kein erholsamer Schlaf war. Der Göga hat später berichtet, dass er nachts mal auf Toilette musste und das Schiff wohl trotz keinem Seegang sehr geschaukelt hat, so dass er beinahe abgeschmiert wäre. Eine Seefahrt die ist lustig…


09.04.

Wieder rief der Kapitän zum Wecken, diesmal ausschließlich auf Italienisch, na ja. Immerhin legen wir absolut pünktlich um 07:30 Uhr an und das ist schließlich auch schon was. Große Spannung unten im Bauch der Fähre, Autotüren sind immer noch alle offen, aber alles ist an seinem Platz, puh, nochmal Glück gehabt. Später dann vermisste ich allerdings das zweite Smartphone – neee das tauchte im Laufe der Zeit hinter dem Rückenkissen des Wohnwagens wieder auf.

Und an dieser Stelle will ich auch mal was anderes loswerden: Es wird und wurde ja immer wieder gewarnt: Passt bloß auf in Italien und je südlicher, desto schlimmer, die klauen wie die Raben. Vor  58 Jahren war ich mit meinen Eltern (von denen kommt vermutlich die Campinglust) zum ersten Mal in Italien und von da an minium 10 Jahre hintereinander mit Eltern, dann alleine und mit Ehegesponst wiederholt und immer wieder. Unsere Familie ist schon immer sehr schusselig gewesen, so hat meine Tante in den 60er Jahren ihr komplettes Reisegeld bei einem kleinen Gemüsehändler liegen lassen. Das bekam sie 5 Stunden später mit einem Lächeln über den Thresen gereicht. Nie – niemals ist einem unserer Autos etwas passiert, obwohl die aufgrund der Schusseligkeit gerne immer mal wieder unverschlossen geparkt wurden. Ein einziges mal habe ich mich vom Ehegesponst (was damals noch keines war) beschwatzen lassen, für den damals nagelneuen BMW eine Kralle zu kaufen, die zwischen Lenkrad und Gaspedal geklemmt wurde. Das Scheißding hat ein großes Loch aus meinem Bein gerissen, und wurde daher postwendend entsorgt. Aber das entsetzte Gesicht meines damaligen Verlobten, dass im  Parkhaus nächtens in Venedig das Auto unverschlossen zu parken sei und auch die Autoschlüssel abgegeben werden mussten vergesse ich im Leben nicht.

Nun aber weiter: Der Himmel durchwachsen und ziemlich kalt, Navi an und los und mitten rein ins Getümmel von Palermo. Wie gut, dass es noch so früh war, weil – eines muss man wissen – nix Mittelstreifen, Fahrbahnbegrenzung usw, überhaupt nix weiß auf Straße in Sizilien. Ist die Straße breit genug, dass zwei Autos aneinander vorbeikommen, dann kommen garantiert auch drei aneinander vorbei, weil zwei stehen ja schon rechts, wovon der äußere Fahrzeugführer mal eben schnell die Straße überquert, um beim Tabacci Nachschub zu holen und nebenan vielleicht den ersten Expresso des Tages schlürft. Nun ja, wir kamen jedenfalls unbeschadet durch und erreichten auch unseren ersten Campingplatz auf Sizilien, Isola delle Femmine/Palermo.

Palermo - Sizilien 2016


Schranke zu, Rezeption nicht besetzt, na Bravo. Da sind wir wohl etwas zu schnell in Palermo unterwegs gewesen, und der Campingplatzangestellte  trinkt vielleicht gerade da noch seinen Espresso. Aha, ne Klingel. Ungnädig wird mir (immerhin auf englisch) erklärt, dass gleich jemand käme und in 10 Minuten kam auch die Dame des Platzes (und die sprach sogar deutsch) und erledigte die Formalitäten. Siehe da, plötzlich stehen wir mit dem Wohnwagen in deutscher Kolonie, was ist denn hier los, wir waren doch sonst immer alleine. Für einen Stadtplatz recht annehmbar (bei Stadtnahen Plätzen sind aufgrund des hohen Durchgangs ja immer Abstriche zu machen) – aber das Duschsystem!!!!!       

Sehens- und Erlebenswert. Man erhält an der Rezeption einen Plastikschlüssel mit 8 Zähnen, den steckt man in das entsprechende Schlüsselloch, wo ein Zähnchen abgepetzt wird. Und jetzt wird´s sportlich. Weil man nur 10 Sekunden Zeit hat, seine Dusche in Beschlag zu nehmen und sich auszuziehen. Nach 10 sek. geht’s nämlich unerbittlich los, natürlich für begrenzte Zeit. Deshalb sah man dort die Campinggäste immer paarweise zur Dusche gehen. Einer blieb draußen, der andere rief, wenn er in seiner Dusche bereit war, und der Partner steckte dann den Schlüssel. Hat mich so fasziniert die Apparatur, dass ich das Ganze für die interessierten Leser fotografisch festhielt. Da es im Laufe des Tages auch noch anfing, etwas zu regnen, waren wir an diesem Tag mal faul und blieben auf dem Platz.        

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10.04.

Wetter immer noch durchwachsen, aber trocken. Heute zur großen Tour aufgebrochen. Zuerst nach Monreale, da wollten wir eigentlich in die Kirche, aber anscheinend nicht nur wir, sondern halb Sizilien. Daher mal wieder keinen Parkplatz gefunden, na ja – gibt ja noch mehr Kirchen. Danach auf den Spuren des Paten in die Bergwelt nach Corleone, vorbei am Lago di Piana degli Albesi, wirklich schöne Landschaft.





Und In Corleone kennen wir jetzt auch die engsten Sträßchen, weil wir da überall erstmal rein mussten.

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11.04.

Heute wieder warm und Sonne pur. Wollten auf den Monte Pellegrino, Polizei hat aber die Straße kurz vor der Auffahrt gesperrt, war wieder nix, na schauen wir uns in Palermo etwas um. Der Göga hat sich an die Fahrweise gewöhnt und sie sogar noch ausgebaut. Es ist in Sizilen nämlich so: Nix rechts vor links. Man fährt solange zügig zügig zügig (egal was auf Schildern steht) geradeaus, bis ein Stoppschild kommt. Dann hat ein anderer die Vorfahrt. Es macht Spaß durch Palermo zu fahren, das mit dem 3spurig nebenher fahren, schrieb ich ja schon am Anfang. Anders funktioniert es hier aber auch nicht, weil, eines ist klar: Der Straßenverkauf hier würde ja nicht funktionieren ohne Halt in zweiter Reihe. Alles Obst und Gemüse, was in Sizilien frisch auf den Tisch kommt, wird von TucTucs am Straßenrand verkauft und die Sizilianer nehmen das so gut an, dass ich sicher bin, jedes TucTuc ist spätestens abends leer. Im Übrigen ist das Halten in zweiter Reihe noch gut in meinem Kopf abgespeichert, denn das war in den 60er Jahren in Westberlin nicht anders.

Also fuhren wir an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Da haben wir ganz sonderbare Bäume am Wegesrand gesehen, die hatten Früchte, welche aussahen wie Avocados, das Innenleben schien aber aus Baumwolle zu bestehen. Der Stamm war tonnenförmig und ganz stachelig. Na mein Freund Google hat sie natürlich gekannt, es ist der Florettseidenbaum, wieder was dazu gelernt. Ach ja Google, also ohne Internet gehts bei mir ja gar nicht, weswegen ich im Vorfeld der Reise natürlich wieder recherchiert habe bezüglich Prepaidkarte für Italien. In Spanien war das ja überaus kostengünstig machbar, für Italien direkt gab es von Deutschland aus zu besorgen ähnliches leider nicht. Ich stieß aber dann auf einen Anbieter, der Prepaid-Euro-Kärtchen verkaufte. Habe ich 50 Euro bezahlt für 90 Tage und 3 GB Datenvolumen. Das hätte ich von unterwegs auch aufstocken können, wenn ich gewollt hätte. Anrufe waren jedoch nicht möglich, angerufen werden konnte man allerdings schon. Und es hat auch super geklappt in der Schweiz, Italien, Frankreich, Österreich, Tschechien, nur San Marino war nicht dabei.

Nun aber  zurück, und den Sonnenschein genossen. Morgen geht’s zur nächsten Station, endlich Schluss mit DUSCH-Wettrennen, aber nebenbei erwähnt, die hatten dort ganz tolles Baguette und auch Croissants, ganz lecker und außerdem: Wein zum Zapfen.

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12.04.

Ankunft in Seccagrande di Ribera, Camping Kamemi.

Seccagrande di Ribera


Eigentlich gar kein Campingplatz, d.h. irgendwann schon und vielleicht auch mal wieder. Jedenfalls waren dort (mal wieder) die Handwerker am Werken. Der Pool wurde erneuert und wer weiß, was noch alles. Als Sanitärgebäude wurde uns die Toiletten- und Duschen des Pools verkauft, na denn. Wir waren ja wieder alleine, was solls – und sauber war es. Baguette hat er uns auch immer morgens besorgt und Wäsche waschen ging auch, das musste jetzt endlich mal sein. Zuwachs inform einiger Katzen bekamen wir, es wurde beim Frühstück nicht langweilig. Der Baulärm war auch nicht allzu schlimm, weil hier der Fleiß nicht gar so gewaltig war und das Ganze auch ziemlich unorganisiert von statten ging. Jeden Morgen haben sie als erstes den armen Papagei in seiner Voliere rausgeholt, was dem überhaupt nicht gefiel, so wie er geschimpft hat. Und was sie dann eigentlich trieben, keine Ahnung. Wenn wir wieder kamen, sah jedenfalls alles aus wie vorher, nur der Papagei war wieder in seiner ursprünglichen Heimat verfrachtet, Gott sei Dank. Die Biester schreien ordentlich laut. Wieder schön warm und leicht bedeckt. Bisschen rumgefahren, eingekauft und die Sat-Schüssel aufgestellt.

 

13.04.

Heute wieder warm, das Thermo zeigt 27 Grad. Große Runde nach Selinund und Segesta Tempel gucken. In Selinund alles ordentlich touristisch erschlossen, großer kostenfreier Parkplatz vor dem schicken Einlass, Eintrittspreise gut erkennbar in Englisch an der Kasse. Super!! Gleich dahinter  befinden sich kleine Elektrobähnchen, in die man für 12 Euro für uns zwei den ersten Tempel  unbeschadet und lockeren Fußes, weil im Sitzen erreicht. Ein wenig rumgesehen, geschimpft, weil Informationen mal vor diversen Jahren angebracht, aber dann wie alles, was im südlichen Teil Italiens jemals errichtet wird, einfach vergessen wurden. Entsprechend sahen sie aus, unlesbar. Deutlich zeigt das Foto, wie auch Fliesen altern können. Es handelt sich dabei um den Eingang zu einer weiteren Sehenswürdigkeit, die mit einem zusätzlichen Eintrittspreis verbunden ist.  Nun ja, schnell weiter nach Segesta. Hier sah die Sache schon etwas anders aus. Zwar auch wieder Parkplatz direkt davor, ziemlich holperig und auch nicht asphaltiert, aber für umsonst ist´s uns egal,  und den Tempel haben wir auch gesehen, geht ja ziemlich hoch, naja, wir werden es schon schaffen. Haben uns also Mühe gegeben und schnaufend das Ziel erreicht. Der Göga war erstmal stehend KO und musste auf die Bank – glücklicherweise vorhanden, durchaus nicht selbstverständlich. Ich bin dann um den Tempel rum und hab von allen Ecken und Enden Fotos gemacht, damit er zu Hause sehen kann, wie es hintenrum aussah.

Danach wieder runter und dann? Ach richtig, das Amphittheater gibt’s ja hier auch noch, schnell dorthin, da wartet ein kleiner Transferbus schon auf uns. Im Häuschen für Tickets saß niemand mehr, vermutlich Siesta. Der Busfahrer wartete immer noch, ich also einfach hin, vielleicht kann man ja bei ihm zahlen? Nein, natürlich nicht. Als ich aber wieder draußen war, müssen wohl die Fahrgäste Rabatz gemacht haben, jedenfalls machte er die Tür wieder auf und winkte uns beide rein und so haben wir nun auch nicht zahlen müssen. Der Bus fuhr uns nun eine schöne Straße lang immer hoch und schon eine reichliche Entfernung, wir hätten es zu Fuß keinesfalls geschafft.

Am Halt auch nicht viel besser wie auf dem ersten Parkplatz, keinerlei Beschilderung, wo nun eigentlich das Theater ist (ich habs aber trotzdem gefunden, der Göga hatte schon keinen Bock mehr dazu), den zweiten Tempel gesehen und wieder auf den Parkplatz und auf den Bus zurück gewartet. Natürlich: keine Sitzgelegenheit. Wie machen die das eigentlich im Sommer wenn es 40 Grad hat? Da hat der Sani wohl Dauerdienst. Auf dem Rückweg dann sind wir noch über Marsala gefahren, na ja – was soll ich sagen, typisch Sizilianisch, irgendwann gebaut und dann nie wieder etwas dran gemacht.

 

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14.04.

Heute wieder unterwegs in Sachen Tempel nach Agrigent. Dann die vielen Busse am Parkplatz gesehen, dennoch kurz überlegt, aufgrund der letzten Tempelanlagen-Erfahrungen jedoch lieber drauf verzichtet und alles von Weitem fotografiert. Und als ich dann die Fotos sah – gute Idee unsererseits. War vermutlich außerordentlich interessant, aber nur für junge bzw. rüstigere Knochen als unsere. Weil, um es mal deutlich zu sagen: die Stufen überall dort haben nicht die Normhöhe, die sind so hoch, frag lieber nicht. Ich jedenfalls habe mir immer einen Pfad nebenher gesucht, da war die Anhöhe besser zu erklimmen als über die sizilianischen Stufen, natürlich ohne irgendeine Greifhilfe, sprich Geländer. Tempel sind nix für „Gebrechliche Alte“ wie uns.  Auf dem weiteren Weg kamen wir dann in einer kleinen Hafenstadt an einem Fischgeschäft vorbei, wo ich rausspringen musste, um endlich wieder ganz fangfrischen Fisch zu besorgen. Gleich beim Parkplatz stand auch ein großer Rosmarin-Busch, der gleichzeitig etwas geräubert wurde und ab mit uns, wieder zum Camping, weil morgen geht’s zur nächsten Station.

 

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15.04.

Heute geht’s wieder ein Stück weiter. Wir kommen in die Gegend, wo ein Gewächshaus das nächste jagt und demzufolge die vom Navi favorisierten Straßen von den Gemüsebauern genutzt werden und nicht von Touris mit Wowa dran.  Nicht so sehr prickelnd anzuschauen (Gewächshäuser und Straßen), aber wer halt frisches Gemüse essen will, tja, alles hat seine zwei Seiten. Wir kommen unter bei Camping Luminosa in Ragusa.


Hier bekommt jeder Camper einen Schlüssel für sein eigenes „Häuschen“ mit Toilette und Waschbecken. Duschen gibt’s natürlich auch und die sind auch topgepflegt. Müll ist direkt auf der Straße (ja wo auch sonst in Sizilien?) in großen Containern und täglich kommt der Bäcker und bringt einem Frühstück, sagt der freundliche Campingplatzbesitzer.

Nachdem wir ja schon panisch dem ganzen Dreck und Verfall schnellstmöglichst entfliehen wollten… (ja auch das muss einmal gesagt werden, nicht nur, dass sämtliche Straßen in einem katastrophalen Zustand sind, Schlaglöcher ohne Ende. So schlimm, dass die Geschwindigkeit erst auf 50 und schließlich auf 30km begrenzt wird (Ausserorts). Hält sich natürlich kein Italiener dran, warum auch – man kann ja Slalom fahren. Wenn es denn auch mit 30km nicht mehr ging, weil vielleicht irgendein bekloppter Touri mit Achsbruch die Komune verklagt, sperren sie die Straße unterwegs dann einfach mit dicken Balken, ja – aber ankündigen vorher, Umleitung??? Ha ha)… kamen wir während der heutigen Etappe an einen Pass, wo plötzlich ordentlich Steinmauern Felder eingrenzen und somit die Straßen abgrenzen und auch diese sind in deutlich besserem Zustand. Lassen wir uns mal überraschen, vielleicht wird’s besser.

Nun sitzen wir aber erstmal vor dem Wohnwagen und genießen diesen schönen Platz. Sagte ich schon, dass er direkt am Meer liegt? Wlan gibt’s leider nicht kostenlos, aber für 1 Euro am Tag top Verbindung. Also wir sitzen und genießen, da kommt ein Italiener mit seiner Rostlaube (wir sehen ihn zwar nicht, aber hören ihn),  Fenster runter und Musik auf vollster Dezibelstärke. Kannste glauben, was der Göga geschimpft hat, natürlich schön leise hinter unserem Wowa.

 

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16.04.

Heute morgen um 8:00 Uhr doch schon wieder Randale. Laut hupend ein Vehikel die Hauptstraße vom Camping runter laut rufend: Paneeee. Sollst mal sehen, wie schnell auch ein alter Mann aus Bett springen und im Schlafanzug Brötchen holen kann. Hätte er gewusst, dass der Paneeeeee-Mann eine gute halbe Stunde später nochmal wiederkommt, wäre er nicht ganz so schnell gewesen. Herzlich gelacht!!! Toller Service hier auf dem Platz.

Heute auf den Weg zu einer alten römischen Villa del Casale müssen wir wieder mal Slalom um die Straßenhunde fahren. Seit wir hier in Sizilien sind, müssen wir wahnsinnig aufpassen, nicht einen mit dem Auto zu erwischen, die liegen hier überall rum, besonders gern anscheinend mitten auf der Straße. Da verkaufen sie uns im Tausenderpack spanische Straßenhunde in Deutschland, von denen wir während eines halben Jahres im Land außer zwei einzelnen Hunden keinen sahen, während hier in Sizilien (bis übrigens unterhalb von Rom) das Land von den Straßenhunden nur so wimmelt. Gerechterweise muss ich aber zugeben, dass alle Straßenhunde, die wir zu sehen bekamen, nicht wirklich mangelernährt aussahen. Wir haben jedenfalls keinen Kleineren  gefunden, auch wenn ich mir wirklich Mühe gab, weil den hätte ich sofort mitgenommen.

 Jetzt aber römische Villa mit ihren tollen Mosaikfußböden. Das war ein Besuch, der wirklich lohnend war. Großer professioneller Parkplatz (allerdings kostenpflichtig) und dann ging es über einen überraschend gepflegten Fußweg (ja, auch Bänke zum Sitzen gibt’s) zur römischen Villa. Kurz vorher allerdings kamen noch ein paar Unkrautkübel direkt vor dem Restaurant. Und die hatten Live-Musik, da war es nicht schlimm, dass ich mal wieder auf meine bessere Hälfte warten musste, die sich wieder einmal vergewissern wollte, ob die Toiletten hier Siesta haben oder nicht. Kleine Klangplobe gefällig???


Die Mosaiken sind zum niederknien und wunderbar über Laufstege zu betrachten. Auch fotografieren ist gestattet (da können die woanders sich ne Scheibe abschneiden) und somit war das Smartphone im Dauereinsatz, weil bei schlechteren Lichtverhältnissen über die Entfernung macht das einfach noch bessere Fotos. Appr. Foto: Die hier eingestellten sind völlig unbearbeitet, grad so, wie ich sie geschossen habe. Aber wieder zurück. Wir hatten natürlich die optimale Reisezeit, da über den Laufstegen Plexiglasabdeckungen sind. Möchte ich nicht im Sommer bei den Sizilianischen Normaltemperaturen machen müssen. Bei uns aber sehr angenehm, also alles betrachtet und gestaunt, dann wieder zum Auto. Kurz vor dem Parkplatz gibt’s auch noch ein Schnellrestaurant mit sehr schmackhaften Pizzastücken auf Pappe. Die ziehen wir uns auch noch rein und süffeln herrlich kalte Fanta dazu.  

Dann fahren wir wieder auf unseren Platz – und wer begrüßt uns da schon mitten auf dem Hauptweg? Genau… der mit  den offenen Dezibelfenstern!!! Und was hat der dabei??? GELATI. Mensch, hat der Blöma an meiner Seite sich da geärgert, dass er gestern klammheimlich rumgepöbelt hat, statt mal gucken zu gehen, weil das Eis war soooo traumhaft gut, man glaubt es kaum. Und der Gelati-Mann wurde nun nachmittags garantiert nicht mehr von uns verpasst.

 

 

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17.04.

Wer in Sizilien ist, muß auch nach Caltagirone, denn dort gibt es eine Treppe mit 142 Stufen, die mit Keramikfliesen geschmückt ist. Die befindet sich ganz oben (wo sonst) im Ort, zu erreichen durch wie immer recht schmale Gassen. Irgendwann mittenmang der Gäßchen kommt ne Ampel, natürlich rot. Der ordentliche Deutsche wartet, ein Sizilianer auf Motorrad kommt von seitlich an und bedeutet uns, wir sollen uns ihm anschließen und da nicht auf grün warten. Also folgen wir ihm und ohne Hinweisschilder kommen wir plötzlich direkt am Fuß der Treppe raus, schnell die Kamera gezückt, wer weiß wo hier ein Parkplatz ist (vermutlich ganz unten) und links rum um die Ecke und gleich wieder links da brülle ich los: Rechts Parkplatz, fahr rein, fahr rein. Und nun zeigt Göga, dass er doch ab und zu mal zuhört und Rückwärtsgang rein und wie der beste Italiener oder Spanier mit dem Kombi rückwärts in die Lücke. Super Parkplatz ohne Geld und im Schatten.

Nun aber zur Treppe, ist ja klar: 142 Stufen, das schaffe selbst ich nicht mehr und mal ganz ehrlich: Das, was der 20er Zoom meiner Kamera da einfing, war alles schon leider ziemlich abgestoßen und bröselig, also sizilianisch. Und zwischen den Fugen natürlich Unkraut, kein Wunder, wenn alles kaputt geht. Dann schauten wir noch ne Kirche an, bummelten etwas durchs Städtchen, gerieten dabei auch in einen Hinterhof, wo diese Tischplatten standen, neugierig nach den Klebeschildchen geschaut - na ja ziemlich teuer aber sehr schön -  und marschierten wieder zum Auto.

Da wurde dann der Göga entsorgt und ich stürmte das gegenüberliegende Porzellangeschäft für die erforderlichen Souvenirs. Danach gings langsam wieder zum Campingplatz und wieder: Da wo Steinmäuerchen die Felder eingrenzen, ist in der Tat überall auch die Straße befahrbar und die Gebäude sehen wesentlich gepflegter aus. Als ob die Leute, die Steine schleppen müssen, wissen was harte Arbeit bedeutet und somit pfleglicher nicht nur mit ihrem Eigentum sondern auch mit allem anderen umgehen. Und somit komme ich zum nächsten Problem, dem Müll. Es ist ja nun wirklich nichts Neues und wir haben es auch erwartet, sind ja schließlich nicht zum ersten Mal in Italien.

Aber was hier in Sizilien abgeht, unglaublich. In letzter Zeit muss es zudem noch einen Matratzenboom gegeben haben. Weil die alten, nicht mehr benötigten Matratzen findet man schön gleichmäßig über Sizilien verstreut an allen Straßenrändern, vorwiegend – weil ganz besonders bequem  zu entladen – natürlich auf Parkplätzen, dick unter normalem Hausmüll in Plastiktüten aller Farben begraben, höchstens noch eingerahmt von Waschmaschinen, Röhrenfernsehern und dergleichen. Wie gut, dass wir jetzt in Deutschland das Gesetz mit den Plastiktüten haben, das nützt den Meeren ungemein, weil ja jeder zweite Deutsche seine Tüten an die Ost-oder Nordsee fuhr, um sie dort im Meer zu entsorgen. Dieses Gesetz hat vermutlich ein Italiener angestoßen, der dabei übersehen hat, dass er in Deutschland lebt.

Nein, vom Müll habe ich nicht ein einziges Foto gemacht – weil so etwas hat mit Menschsein nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun.  Selbst Tiere halten doch ihren Lebensraum sauber.

Nun kommen wir heute auf unseren Platz, essen genüsslich unser Gelati, da kommt abends noch ein drittes Vehicel lautstark auf den Platz gekrochen, der schrie immer LEGUMEEEEEEEE… Also bekamen wir auch noch frisches Gemüse frei Haus. Den Platz merken wir uns aber.

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18.04.

Heute nochmal in Scicli gewesen, da ich gestern beim Durchfahren sah, dass es hier nicht ganz so verkommen aussieht, wie da wo wir bisher waren. Zudem sagt der Reiseführer was über steinerne Fratzen in Kapitellen, also hin und fotografiert, Kirche mal wieder Pech gehabt, denn dort sollte gerade jetzt eine Beerdigung vonstatten gehen,  dann also weiter nach Noto. Der Reiseführer sagt, die Kirche dort sei durchaus sehenswert und richtig. Das Städtchen selbst präsentierte sich durchaus schmucker als das bisher gesehene und zudem fanden wir einen Parkplatz am Straßenrand ganz oben (also in direkter Nachbarschaft der Kathedrale) wunderbar im Schatten und völlig kostenlos. Also nix wie los mit uns. Kathedrale sieht wunderschön aus, aber links davor ist noch ne große Kirche, gehen wir erst dort rein, wer weiß, ob wir auf dem Rückweg noch Lust haben. Na, der Göga muß nach 20 Metern ja erst mal wieder sitzen, also gehe ich rum und schaue und fototgrafiere. Nun aber schnell weiter und auf in die Kathedrale. Leider kein direkter Weg dahin von unserer Warte aus, also mussten wir erst runter und dann über viele Stufen wieder rauf. Als wir nun so unten waren, muss Männe natürlich erst mal wieder verschnaufen. Da sehen wir, wie gerade in dem Moment oben die Kirchentüren geschlossen werden. Siesta – na klar, auch der liebe Gott muss mal Ruhe haben vor Touristen.

Scheiß Spiel, was nun? Göga sitzt schon wieder, da sehe ich, dass es hinter ihm nen Spiegelsaal zu bestaunen gibt, also für 2 Euro Eintritt rein. Nee, er nicht nur ich. War sehr schön und ich war ganz allein und dann wieder draußen haben wir uns ein Eis gegönnt, beschlossen, die 3 oder wievielstündige Siesta doch nicht abzuwarten und so gingen wir wieder zum Auto und fuhren weiter.

Keine Ahnung mehr, was wir uns eigentlich noch ansehen wollten, jedenfalls hatte der Fahrer wieder ein Verständigungsproblem mit unserer Navitussi, indem er ihren Vorgaben partout nicht folgen wollte, weswegen wir wieder mal ein verstaubtes Feldwegelchen langfuhren, welches den Friedhof in Modika umgab. Was  ist´n das? Da stehen ja Hochhäuser mitten auf dem Friedhof, müssen wir genauer betrachten. Und weil auf dem Feldweg außer uns sowieso niemand fährt, haben wir Zeit zum Fotografieren. Der Zoom hat´s dann erkannt: In Sizilien kann man seine Grabstelle auch schon vor „Abtreten“ kaufen, und wer will, kann vielleicht auf Ewigkeit (na ja so lange in Sizilien das Gebäude stehen bleibt) im Dachgeschoß mit Aussicht residieren. Ist schon interessant, was man auf Reisen so alles zu sehen kriegt, wenn man mit der Navitrulla Zoff anfängt.

 

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19.04.

Seit einer Woche Scirocco, dadurch Temperaturen um die 30 Grad. Morgens und abends aber kühl. Heute nur rumgegammelt und gewaschen. Beim Zahlen des Platzes, weil morgen geht’s weiter, bekomme ich für unseren 5tägigen Aufenthalt noch eine große Einkaufstasche geschenkt. Prima, so werden wir immer wieder an Paneeeee, Legumeeeeee und Gelatiiiii erinnert. Weil der Platz uns so gut gefiel, sind wir hier zwei Tage länger als geplant geblieben und haben dann den nächsten ursprünglich geplanten Zwischenstopp in Catania gecancelt. Auch, weil uns dieser Verfall im Land doch sehr zugesetzt hat und wir mal was Schönes sehen wollten, haben wir unterwegs einen Campingplatz, nahe Taormina gesucht und auch gefunden.     

Und damit komme ich zum nächsten unerfreulichen Thema Siziliens, dem Verfall. Offensichtlich wird und wurde überall gebaut, was das Zeug hält aber ohne vorher die Finanzen zu prüfen. So stehen dort in schönster Berg-Landschaft – und nicht nur da - Hunderte von Bauruinen herum, so dass man die verrosteten Stahlbewehrungen, die in den Himmel schauen, schon nicht mehr zählen kann. Interessanterweise scheint sich daran aber niemand zu stören, da in unmittelbarer Nachbarschaft solcher „Bruchbuden“ der Nachbar schon die nächste Baustelle beginnt, die vermutlich auch mit „rostigen Stengeln“ nach dem ersten Geschoß endet. Dass an den „fertigen“ Häusern in den Städtchen seit Jahrzehnten nichts mehr erneuert oder repariert wird, daran kann man sich vielleicht noch gewöhnen und dann von „marodem Charme“ philosophieren und „ei wie schön rustikal“ sagen.

Also ab jetzt, angeblich soll Taormina ja aus dem Rahmen fallen. 


20.04. Heute neue Station erreicht mit Camping La Focetta in Siculo.

Kein Pane-Mann mehr und Gelati gibt’s auch keins. Dafür Vulkangestein und Berge und das Meer auch wieder direkt hinter uns. Sehr schönen Blick auf Sant Alessio Sicula haben wir, abends angeleuchtet, der Hammer, wenn da nur an exponiertester Stelle nicht so ein rostiger Kran rumstehen würde. Wir haben nachgesehen: der fällt bald um, so verrostet ist er, weil auch schon jahrelang nix mehr passiert. Die Sanitäranlagen sauber aber gewöhnungsbedürftig und das Auto durfte nicht mit beim Wowa stehen, sondern musste vorne innerhalb des Campings stehen, na war nicht weit weg, macht nix und zum Meer gings auch direkt hinter unserem WOWA. Hier war auch schon deutlich mehr Publikum, keine Ahnung warum aber macht auch mal Spaß sich mit anderen Reisenden über deren Eindrücke zu unterhalten.

Es gab auch noch ein zweites, etwas neueres Sanitärgebäude, das war aber zu weit von uns weg, daher begnügten wir uns mit dem alten. Der Nachteil hier, erklärte uns der „Stromanschliesser“, ein waschechter älterer Sizilianer in perfektem Deutsch (ehemaliger Gastarbeiter verriet er uns) sei die lange Leitung des warmen Wassers. Na ja, so Warmduscher bei den hiesigen Temperaturen sind wir nicht, das geht schon. Also sind wir erstmal einkaufen gefahren. Diesmal gabs nen Supermarkt unbekannten Namens in direkter Nachbarschaft des Campings. Eingang über einen Hof erreichbar, wären wir normalerweise nie hingekommen. Aber drinnen – alles vom Feinsten, das Vorspeisenbuffet, ein Gedicht. Die Weinpreise so was von günstig und gut, das Beste an Antipastis, was wir bisher sahen. Wir konnten uns beim Kaufen kaum bremsen.

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21.04.

Es ist etwas abgekühlt, nur noch 21 Grad. Gestern haben wir festgestellt, dass das vordere Abblendlicht bei uns defekt ist und wegen solcher Lapalien werden wir uns nicht anhalten lassen, also suchen wir eine Subi-Werkstatt, weil Lämpchen wechseln selbst, ging früher mal von Privathand, heute muss erst der halbe Motorblock entfernt werden. Also fuhren wir nach Messina, wollten aber zuerst eruieren, wo  die Hafeneinfahrt ist. Unterwegs auf der Autobahn diverse große Schilder hierfür, da steht aber so viel drauf von irgendwelchen Terminals, ehe man das alles gelesen hat, ist man lange am Schild vorbei. Also folgten wir dann irgendeinem Schild (gingen davon aus, dass wir als Gespann mit zu den LKWs gehören) und fingen an zu suchen. Dabei kamen wir natürlich in die Stadt und da war ja nun ordentlich Verkehr. Erster Halt: Nee, hier kann es nicht sein, sieht nicht so nach Hafeneinfahrt aus, also wieder Navi geladen und weiter. Es kommen wieder einige Schilder in der Stadt, also Navi und Schildern folgen. Richtig: jede Menge gekennzeichnete Spuren zum Einordnen, aber was ist das? Alle zugeparkt und niemand drin. Und jetzt? Geh mal fragen, sagt Männe – ich sehe zu, wo ich halten kann. Also gehe ich rein in das große Terminal und mit mir 2 Damen, die ich schon von unserem Campingplatz kannte, die gleich uns auf der Suche waren. Wir also nun zu dritt zum Schalter und nun erklärt der Italiener auf englisch: Hier nix Abfahrt, alles neu, ca. 6 km weiter.

Wir Damen (warum müssen eigentlich immer wir fragen gehen?) also wieder zu unseren Fahrzeugführern und weiter. Zwischenzeitlich kam ich dann mal auf die Idee, das Smartphone zu fragen und das kannte natürlich selbstverständlich das neue Terminal. Also diesmal kein Problem, wir fahren dran vorbei und wissen ja jetzt Bescheid. Nun aber zur Werkstatt. Es geht an der wunderschönen Meerespromenade vorbei und dann will uns das Navi links in ein Gässchen schicken, das sah sowas von winzig aus, neee das lassen wir mal schön, sind ja nicht so ganz blöd. Fahren wir also weiter geradeaus und geradeaus und geradeaus, es geht nicht mehr links ab. Mist: Also gedreht und widerwillig doch das von der Navitrulla geforderte Gässchen genommen.

Das geht steil hoch und hoch und hoch und durch einen Tunnel durch (der Subi geht gerade so durch) und ganz oben, Überraschung: gleich links ne Rieeeesenwerkstatt und gleich rechts nach Wendehammer ne ordentlich breite Straße, wie immer. Nun, es ging ganz flott, die sprachen perfektes Englisch und für 15 Euronen funktionierte wieder alles (haben wir in Deutschland auch schon bezahlt). Hat ja super geklappt, also diesmal die breite Straße nach Taormina zurück genommen und durchgeschnauft.

Und weil ja alles so gut geklappt hat fahren wir an der Isola Bella vorbei, die über eine Sandbank begehbar ist und schauen wir uns jetzt mal das Städtchen am Berg an und dabei sehen wir natürlich den rostigen Kran, der dort schon mehrere Jahre überwintert hat und der offensichtlich vergessen wurde. Unbegreiflich – eine so schöne Stadt mit Hotels zum Träumen und die sind alle vom Feinsten hergerichtet – und dann mitten drin? Rostkräne!!!       

 

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22.04.

Heute nun wollen wir zum Ätna. Bei wiederum herrlich warmen Sommerwetter fuhren wir los durch landschaftlich sehr schöne Gebiete. Plötzlich Polizei und man glaubt es kaum, winken die uns doch tatsächlich raus auf einen Abstellplatz, was ist denn jetzt los. Scheibe runter: Dokumenti werden angefragt. Na, rausgesucht und rübergereicht und abgewartet. Schön ordentlich hat er dann alles elektronisch feststellen lassen (Glück gehabt: wir sind wirklich noch nie geblitzt worden in italienischsprachigem Raum) und somit bekamen wir alles wieder und konnten weiterfahren. Zwei Tage vorher sah ich im Vorbeifahren schon mal eine Polizeikontrolle, da sah es aber so aus, dass der Fahrer rückwärts breitbeinig vor seiner Autotür stand, ein Polizist mit gezückter Waffe daneben, während der andere Polizist Leibesvisitation vornahm. Uns blieb das erspart, wir haben aber auch keine Rasterlocken. Nun also weiter in Richtung Ätna und plötzlich sehen wir die Lava. Irgendwie wird alles dunkel, diese Unmengen Gestein mit den niedergemähten Baumstämmen drin sind so was von deprimierend, ich werde automatisch