EIBAJO´s







Urlaub - Nicht immer Erholung,
aber immer erholsam für Körper und Geist


 

  


2020        -

Tour 75 - 03.02.2020 - 07.02.2020 Firma Singhof, Limburg

für Tuv und Gasprüfung, Bremsen nachgestellt.


Für dieses Jahr war vorgesehen eine 3monatige Reise nach Polen-Baltikum. Leider wegen Covid19 entfallen.


 

Tour 76 - 23.09.2020- 13.10.2020 Thüringen-Berlin-Ostsee-Dresden-Oberfranken

Am Mittwochmorgen ging es los über Usingen zum Ossi-Stiesel nach Camping Dreigleichen. Die Fahrt war zügig bei trockenem  warmen Wetter. Coronabedingt wurden die Anfahrtscampingplätze bereits vorgebucht. Unser karges Mahl nahmen wir draußen kurzärmlig ein.


 

Nach dem Frühstück verließen wir die Dreigleichen und fuhren in Richtung Berlin, Camping Mahlow. Google half eine nette Wirtschaft in unmittelbarer Nähe des Platzes zu finden, die ganz sicher noch mehrmals aufgesucht wird. Hier konnten wir draußen lecker Bayrische Schmankerln zu uns nehmen. Der nächste Tag war dann Freitag und dank Corona hatten wir natürlich Greta vergessen und so brachen wir guten Mutes bei leichtem Nieselregen auf zu einer Stadtrundfahrt nach Berlin Mitte. Unterwegs bereits berichtete das Radio dann von diversen Vollsperrungen, weil ausgerechnet heute natürlich sich einige Umweltfuzzis wieder an Greta und „Friday for future“ erinnern mussten. Na ja, das Wetter war so prinkelnd nicht, also fuhren wir nach kurzer Stipvisite zu Erika zum Kaffeeplausch. 



Samstag, 26.09.20 holte ich dann Erika daheim ab und wir starteten unsere Fahrt an die Ostsee. Ein grauenhaftes Wetter begleitete uns bis zum Campingplatz, es schüttete aus Eimern. Der Wohnwagen wurde in Stellung gebracht, schnell noch zum Campingrestaurant, glücklicherweise war der Weg nicht allzuweit und es stellte sich bereits heraus, dass es sich hier sehr gut essen lässt. Erika schmauste Lachs, ich hatte Pizza und Johannes Vorspeise und anschließend Nudeln. Schnell zum Schlafen in den Wohnwagen (Erika im Appartement) und Daumen gedrückt, dass dieser mistige Regen aufhört.



Sonntag früh vorsichtig rausgeschaut, trockener Himmel – Gottseidank. Ruckizucki finde ich nen feinen Weg direkt zur Steilküste, wo Louie seine Geschäfte erledigen konnte und dann starten wir unverzagt zur ersten Besichtigungstour nach Rerik, Bad Doberan, Kühlungsborn,  etc, wobei wir bemerken, dass in Kühlungsborn ein Riesenrad steht, welches wir uns sofort merken. Leider stellt sich heraus, dass meine Lieblingskamera verschwunden ist (ich mutmaße, dass sie in Berlin bei Erika auf dem Tisch liegt), naja, nicht soo schlimm, habe ja genügend Reservekameras dabei. Abends wie übrigens die komplette Zeit an der Ostsee, wieder zum Italiener auf den Campingplatz essen und warten auf noch besseres Wetter.





Und ja, Montag, 28.09.20 blauer Himmel, Sonnenschein – nichts wie los nach Wismar. Unterwegs einige schöne Fotomotive eingefangen der Insel Poel und dann Kultura imform von St. Nikolai-Kirche verbunden mit einem kleinen Bummel über den Kanal mit der Schweinsbrücke. Kurz vor 15:00 Uhr zum Käffchen wieder zurück auf den Campingplatz – es lohnt sich bereits, die Markise auszufahren. Dann geht es nochmal los nach Rerik, das Kirchlein zu besichtigen, daraus wird jedoch nichts, Kirche ist geschlossen. Also Windmühlen-Fotos der Stovermühle und der Mühle in Neubukow mit Künstlermotiven gemacht und zurück auf den Campingplatz. Ich befinde, es sei noch zu früh zur Nahrungsaufnahme und Erika und ich stiefeln los, den platzeigenen Ostseestrand zu ergründen. Es hat sich tatsächlich gelohnt. Nun aber schnell zum Italiener, mal schauen, was er auf der Tageskarte hat. Heureka – Calamaris, schnell 3x bestellt.



Dienstag früh, tolles Wetter, die Sonne lacht –zuerst zum kleinen Leuchtturm von Bastof,  auf nach Bad Doberan, heute wird Molli bestiegen und Dampflock gefahren. Alles klappt perfekt, wir müssen gar nicht lange auf Molli warten, dann geht es schon los. Das Abteil ist weitgehendst für uns allein, weswegen die Maske runter kann, gottseidank. Danach geht es noch schnell zum Münster nach Bad Doberan, welches Erika und ich ausgiebig bewundern. Den täglichen Kaffee nehmen wir heute draußen sitzend zu uns, ja tatsächlich ist das wieder möglich, bevor „unser“ Italiener uns als Tagesmenue Muscheln empfiehlt, die wir begeistert essen.



Mittwoch, 30.09.2020 – der letzte Tag im September – Kaiserwetter, nichts wie los, heute wird Riesenrad gefahren. Die erste Fahrt geht um 11:00 Uhr los und die erwischen wir auch. 3x fahren wir rund damit, kein Lüftchen ist am Himmel, anschließend laufen Erika und ich los zur Seebrücke und kriegen tatsächlich einen 4Master vor die Linse. Den Kaffee tauschen wir heute mal gegen 3 Eisbecher und Erika und ich nutzen die Gelegenheit, Geld loszuwerden um Souvenirs zu erstehen. Abends wieder schnell zum Italiener und Daumen drücken, dass das gute Wetter weiterhin anhält.




Ja, auch der 1. Oktober ist wieder ein Sonnentag und wir unternehmen einen erneuten Versuch, das Kirchlein in Rerik zu besichtigen. Der ist diesmal von Erfolg gekrönt und ja, es hat sich gelohnt, weswegen wir nun schnell nach Wismar fahren, um uns hier umzuschauen. Es ist gerade Markt. In der Fußgängerzone finden wir flott Fielmann, der meine Brille wieder ordentlich richtet bevor wir auf dem Rückweg zum Campingplatz noch schnell bei den Dolmen halten, um diese zu betrachten. Abends wie immer essen und fertig für heute.




Am letzten Tag hier oben, dem 02.10. geht es vormittags nach Warnemünde, wo ich mir doch das Original des Leuchtturmes anschauen will, der diesmal das Mitbringsel geworden ist. Dann laufen Erika und ich noch ganz bis zum Ende der Seebrücke (wenn schon, denn schon), bevor wir weiter nach Rostock fahren. Johannes findet auch prompt einen guten Parkplatz in unmittelbarer Nähe der Fußgängerzone, die Erika und ich ausgiebig erkunden. Vom Brunnen der Lebensfreude mit seinen vielen verschiedenen Figuren kann ich mich kaum trennen, dennoch finden wir beide noch die Marienkirche am Ziegenmarkt, die begutachtet wird. Nach so viel Kultur gönnen wir uns am letzten Abend beim Italiener eine Vorspeisenplatte. Diese wird begleitet von einer Bierdusche vom Kellner für Erika.




Am Einheitstag, dem 03.10.2020 starten wir dann die Fahrt zurück nach Berlin und, wie es sich auch gehört, haben wir das große Glück, direkt neben uns ein Feld mit Kranichen zu sichten. Gespann rechts ran, Fenster runter und geknipst was das Zeug hält. Das ist offensichtlich das Startsignal für die Kraniche, die nun wieder weiterfliegen. Auch wir machen uns vom Acker, diesmal ist es trocken und wir kommen pünktlich vor dem Eintracht-Spiel in Berlin an, wo ich Erika dann heimbegleite und natürlich die Kamera bei ihr einsacken kann. Das Abendbrot ist eher dürftig, dafür jedoch können wir es noch draußen genießen, denn das herrliche Wetter haben wir mit nach Berlin gebracht. 





Da heute Sonntag ist, schlafen die Berliner alle länger und so machen wir uns bei herrlich blauem Himmel auf den Weg in die Innenstadt und holen das nach, was uns auf der Herfahrt nicht gelungen ist, nämlich eine Stadtrundfahrt vom Feinsten. Dank der wieder gefundenen Kamera gelingen auch einige schöne Fotos. Wir stellen fest, es lohnt sich, Sonntag vormittags durch das Regierungsviertel zu düsen. Abends gehen wir dann wieder in die neu entdeckte Wirtschaft Sohny´s Hexenhaus in Großbeeren essen.

Am Montag, den 05.10.2010 starten wir in Richtung Dresden und kommen nach zügiger Fahrt auf Camping Lux-Oase an. Der Platz ist tatsächlich ordentlich gebucht, wir bekommen einen Platz Nahe am Zaun, wo ich mit Louie gleich runter zum See gehen kann.

Am nächsten Morgen, das Wetter ist trocken starten wir zu einer Runde durch die Landschaft zunächst in Richtung Bad Schandau. Nachmittags auf dem Rückweg kommen wir an Burg Stolpen vorbei, die uns bis dato vollkommen unbekannt war. Wir fahren ziemlich weit hoch, besichtigen will ich sie jedoch nicht. Abends essen wir im Campingrestaurant, teurer zwar als beim Italiener der Ostsee aber dennoch gut. Wucher allerdings war der Schnapspreis mit 5,60 Euro für nen blöden 2clWessi-Schnaps.

Am nächsten Morgen machen wir uns dann auf in Richtung Rathen, fotografieren die Bastei von weitem und fahren dann nach Dresden, zuerst zum blauen Wunder, um dann den goldenen Reiter zu fotografieren, den Googel als sehenwert empfohlen hat. Es wird ne schöne Stadtrundfahrt und die Stadt spendiert uns ganz bestimmt auch ein Foto genau gegenüber dem blödsinnigen Milchlädchens. Abends wird dann wieder teuer und gut gegessen.

Am nächsten Tag fahren wir nach Meißen, das Wetter ist immer noch schön und so erkunde ich in aller Muße die Innenstadt mit anschließendem Eisessen. Zum Abschluß fahren wir noch in Moritzburg vorbei zum Fotografieren, abends dann wieder Essen im Campingrestaurant.


Der nächste Tag ist für Bautzen vorgesehen, wollen doch mal sehen, wo die eigentlich unseren Lieblingssenf produzieren. Wir stellen fest, Bautzen ist eine sehr schöne Stadt mit ganz vielen Türmen, die ausgiebig fotografiert werden und auch hier gibt es ein Eis am Marktplatz. Ganz nebenbei erfahren wir auf dem Rückweg noch, dass die Spree durch Bautzen fließt. Reisen bildet eben doch. Abends wie gehabt, wird ein letztes Mal hier in der Luxoase gut gegessen, denn morgen geht es ein Stück weiter.

Am Samstag, den 10.10.20 kommen wir entspannt in Stadtsteinach in Oberfranken an, erfahre ich jedoch leider an der Rezeption bereits, dass an diesem Wochenende Kirmes im Ort ist, weswegen sich die Suche nach einem Restaurant für das Abendessen nur mittels Google bewerkstelligen läßt. Der findet aber wie immer ne ganz tolle Wirtschaft, wo wir von Tag zu Tag neu reservieren werden. Der Campingplatz versprüht den Charme vom Bayernwald, ohne aber mit Stiesel besetzt zu sein. Dafür ist hier kaum was los, gut so, brauchen wir auch kaum diese blöden Masken auf Nase und Mund zu befördern beim morgendlichen Waschen.  

Am nächsten Morgen geht es los in Richtung Kulmbach, wo wir zuerst die Plassenburg ansehen, natürlich nur von außen und Johannes vom Auto aus. Die Innenstadt ist klein, aber fein und hat viele Bronzestatuen zum Fotografieren. Danach geht es weiter nach Bayreuth, wo das Festspielhaus fotografiert wird. Insgesamt jedoch sind wir sehr enttäuscht, Bayreuth hatten wir uns schöner vorgestellt. Abends wieder lecker essen für gaanz kleines Geld im Gasthaus Frankenwald.  

Am Montag nun wollen wir uns Coburg ansehen, als wir dort ankommen, nieselt es leicht, den Schirm jedoch haben wir umsonst mitgenommen. Coburg ist eine sehr schöne Stadt mit interessanten Gullideckeln und lecker Bratwurst am Marktplatz, wovon Google natürlich auch wieder wusste. Die werden dort über Tannenzapfen gegrillt, kosten 2,50 Euronen und schmecken sehr gut. Nachmittags auf dem Campingplatz erwartet uns dann noch eine Überraschung, kommt doch der Osl-Mann vom Bayernwaldcamping zu uns. Der hat unser Gespann sofort erkannt und lauerte bereits drauf, wann er uns denn mal antreffen könnte. Abends dann zum letzten Mal gut gegessen, nun ist der Urlaub rum, die Corona-Zahlen steigen wieder ordentlich an, es wird Zeit, dass wir heimfahren.  

Die Rückfahrt ist zügig und wir erreichen diesmal vollkommen ohne Hilfe vom ADAC unser Zuhause nach exakt 3 Wochen am 13.10.2020. 

 




Zwischenergebnis:   102.454 Wowa-Km, 1.293 Wowa-Übernachtungen